Medienwandel und Sparzwang: Der Schweizer Rundfunk steht unter Druck
06.02.2026 – Susanne Wenger
Veränderte Mediennutzung, Sparrunden, Stellenabbau: Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG), das öffentlich finanzierte Medienhaus der Schweiz, steht vor grossen Herausforderungen. Am kommenden 8. März 2026 entscheidet das Stimmvolk über eine Initiative, die das SRG-Budget halbieren könnte. Welche Folgen hätte das für das viersprachige Land und die Fünfte Schweiz?
Das Wissenschaftsmagazin im Radio? Eingestellt. Das Gesellschaftsmagazin im Fernsehen? Abgesetzt. Als das Deutschschweizer Fernsehen und Radio im letzten Jahr aus Spargründen Sendungen strich, regte sich Widerstand. Forschende reichten eine Petition ein, Kulturschaffende zeigten sich besorgt. Der grösste Ärger entlud sich jedoch, als die SRG Ende 2024 frühzeitig aufhörte, über Ultrakurzwelle (UKW) zu senden, und ganz auf digital umstellte. Eine halbe Million Hörerinnen und Hörer wandten sich ab, wechselten zu Privatradios und ausländischen Sendern. Später beschloss das Parlament in einer Kehrtwende, UKW länger zu erlauben als geplant – worauf die SRG ihre Rückkehr zur analogen Radiowelle bekanntgab.
Mit ihren 17 Radio- und 7 Fernsehprogrammen erreicht die SRG immer noch täglich ein mehrfaches Millionenpublikum. Doch 95 Jahre nach ihrer Gründung ist sie nicht mehr so wie einst das «Lagerfeuer der Nation». Früher, ohne Internet und Streamingdienste, schuf die SRG zur Primetime gemeinsame Erlebnisse. Dialekthörspiele und Nachrichtensendungen am Radio wie das seit 1945 ausgestrahlte «Echo der Zeit» leerten die Strassen. Samstagsabendshows und Schweizer Serien versammelten Familien vor dem Fernseher. Heute ist die Mediennutzung fragmentiert und individuell. «Sie verschiebt sich Richtung online, mobil und nichtlinear», sagt Ulla Autenrieth, Medienwissenschaftlerin an der Fachhochschule Graubünden.
Initiative will Abgabe senken
Trotzdem bleibt die SRG eine Institution, die Emotionen weckt. 2018 scheiterte an der Urne mit über 70 Prozent Nein-Stimmen eine Volksinitiative, welche die obligatorische Medienabgabe abschaffen wollte, mit der die Schweiz einen medialen Service public finanziert. Nun nehmen die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei (SVP), Teile der Freisinnigen (FDP) und der Gewerbeverband einen neuen Anlauf, um die SRG zurückzubinden. Ihre Initiative «200 Franken sind genug» will die Abgabe von jährlich derzeit 335 auf 200 Franken pro Haushalt senken. Unternehmen, die heute ab einer bestimmten Grösse zahlen, sollen ganz befreit werden.
Titelbild: Max Spring zeichnet exklusiv für die «Schweizer Revue». www.maxspring.ch
Die SRG, deren Betriebsertrag 2024 bei 1,56 Milliarden Franken lag, finanziert 80 Prozent ihres Budgets aus der Abgabe. Bei Annahme der Initiative rechnet sie mit einem Ertragsausfall von 800 Millionen, auch weil ein reduziertes Programm weniger Werbeeinnahmen brächte. Die Einnahmen würden sich halbieren. Die Gegnerinnen und Gegner der Initiative sprechen von einer «Halbierungsinitiative», während die Initiantinnen und Initianten die Berechnungen der SRG für zu pessimistisch halten. Private Lokalradios und -fernsehen, die ebenfalls Geld aus der Abgabe erhalten, verschont die Initiative.
Bundesrat kürzt selbst
Landesregierung, Parlament und Kantone lehnen die Initiative ab. Sie würde das Angebot spürbar reduzieren und negative Folgen für Volkswirtschaft, Kultur, Gesellschaft und den ohnehin schon bedrängten Medienplatz Schweiz haben, argumentiert der Bundesrat. Dennoch kürzt er die Abgabe ab 2027 eigenmächtig: Haushalte zahlen künftig 300 Franken, 80 Prozent der Unternehmen nichts mehr. Medienminister Albert Rösti (SVP), einst Mitinitiant, sieht darin einen Mittelweg. Die Initiative gehe zu weit, der Einschnitt wäre «drastisch». Doch er habe «ein Gegenprojekt durchgebracht, das von der SRG wesentliche Einsparungen erfordert», sagte Rösti dem «Tages-Anzeiger». Die SRG müsse sich verändern, ohne private Anbieter zu verdrängen.
Umbau unter neuer Leitung
Seit November 2024 leitet Susanne Wille die SRG. Kurz nach Amtsantritt kündigte sie den grössten Umbau in der Geschichte des Unternehmens an. «Enavant» nennt sie ihn, rätoromanisch für «vorwärts». Inzwischen sind mehr Details bekannt. Bis 2029 sollen 270 Millionen Franken eingespart werden. 900 von 5500 Stellen fallen weg, Verwaltungsstrukturen werden zentralisiert. Neben der gekürzten Abgabe belasten sinkende Werbeeinnahmen die SRG. Wie private Medienkonzerne spürt sie den Abfluss von Werbegeldern zu US-Techgiganten wie Google.
Wie sich das Sparpaket auf das Programm auswirkt, blieb unklar. Für Wille, eine ehemalige TV-Kaderfrau, ist es ein Balanceakt: Sie muss sparen, ohne jene zu verprellen, die den öffentlichen Rundfunk unterstützen und Inhalte jenseits des Quotendrucks wünschen. Sie will die SRG digitalisieren, darf online aber private Medienhäuser nicht zu stark konkurrenzieren. Immerhin einigten sich SRG und Verlegerverbände letztes Jahr: Die SRG will ihre Online-Textbeiträge beschränken und sich auf audiovisuelle Inhalte konzentrieren. SRG und Private wollen enger zusammenarbeiten, etwa technologisch. Ob alles umgesetzt werden kann, ist jedoch fraglich. Die Wettbewerbskommission meldete Vorbehalte an.
Nötig oder gefährlich?
Die Abstimmung über die 200-Franken-Initiative erhöht den Druck auf die SRG. Die Befürworter argumentieren, die Gebühren seien die höchsten in Europa. Der Zürcher SVP-Nationalrat Thomas Matter sprach im Parlament von einer «SRG-Zwangssteuer», die besonders die Jungen treffe. Sie nutzten kaum noch Fernsehen und Radio. Für die Unternehmen sei die Abgabe eine «unsinnige Belastung». Die SRG solle sich auf einen «Kernauftrag» beschränken. Wie dieser aussähe, wenn 800 Millionen fehlen, bleibt offen. Der Initiativtext erwähnt nur «Radio- und Fernsehprogramme, die einen unerlässlichen Dienst für die Allgemeinheit erbringen». Heute verlangt der Verfassungsauftrag von der SRG nebst Information auch Kultur-, Bildungs- und Unterhaltungsangebote.
Die Gegner der Initiative – ein breites Bündnis aus Politikerinnen und Politikern der Mitte, der FDP, der Grünliberalen, der SP und der Grünen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Kultur, des Sports und der Zivilgesellschaft – warnen vor weitreichenden Folgen. In Zeiten zunehmender Desinformation auf ausländischen Plattformen eine unabhängige Nachrichtenquelle zu schwächen, gefährde die Sicherheit der Schweiz. Kultur und Sport verlören eine Plattform. Und vor allem: Mit halbiertem Budget könnte die SRG ihre föderale Struktur und Viersprachigkeit nicht halten, sagte der Bündner Mitte-Nationalrat Martin Candinas im Parlament. Wegen der Mehrsprachigkeit der Schweiz lasse sich die Medienabgabe nicht international vergleichen, betonen die Gegner.
Stimmen aus dem Parlament
«Lassen Sie uns die personell, finanziell und machtmässig ungesund aufgeblähte SRG endlich auf ein vernünftiges Mass zurückführen.» Thomas Matter, ZH, Nationalrat SVP
«Die Initiative würde der SRG 800 Millionen Franken entziehen. Das ist keine Kürzung, das ist ein Kahlschlag. Er würde sich in den ländlichen Regionen zeigen.» Josef Dittli, UR, Ständerat FDP
«Schwer zu glauben, dass trotz der technologischen Fortschritte 850 Millionen nicht ausreichen, um einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk in einem Land mit 9 Millionen Einwohnern zu produzieren.» Lorenzo Quadri, TI, Nationalrat Lega
«Die lokale Berichterstattung bis in die kleinsten Täler der Schweiz rechnet sich wirtschaftlich längst nicht mehr. Viele Redaktionen sind aus dem ländlichen Raum und den Bergregionen verschwunden. Wir brauchen die SRG als regional verankertes, viersprachiges Medienhaus.» Christine Badertscher, BE, Nationalrätin Grüne
«Es stimmt, die SRG ist in jenen Sprachregionen wichtig, die nicht so viele Möglichkeiten für private Medien haben. Aber weshalb muss sie dann in der Deutschschweiz ein so üppiges Unterhaltungsangebot finanzieren?» Christian Wasserfallen, BE, Nationalrat FDP
«Die Haushalte geben heute weniger als 1 Franken pro Tag aus, um Radio und Fernsehen zu nutzen. Das ist das Minimum für hochwertige Inhalte.» Valérie Piller Carrard, FR, Nationalrätin SP
Umverteilung zu Sprachminderheiten
Die SRG produziert mit SRF (deutsch), RTS (französisch), RSI (italienisch) und RTR (rätoromanisch) Inhalte für die vier Sprachregionen, und mit Swissinfo (SWI) auch für das Ausland (siehe Zweittext). Ein interner Finanzausgleich sichert die Versorgung der sprachlichen Minderheiten: 2024 flossen von den 930 Millionen Franken, die der Deutschschweizer Unternehmensbereich aus der Medienabgabe einnahm, 235 Millionen ins Tessin, 115 Millionen in die Romandie und 20 Millionen zu den Rätoromanen.
Mit halbem Budget müsste die SRG die meisten ihrer Regionalstudios schliessen, schreibt die Medienstelle. Heute betreibt sie 7 Haupt- und 17 Regionalstudios. Die Berichterstattung würde stärker aus den Zentren heraus erfolgen: «Es gäbe deutlich weniger Regionaljournalismus.» Werden die News fürs Tessin also bald in Zürich gemacht? Die Initianten halten diese Warnungen für übertrieben. Die mediale Grundversorgung der Minderheiten sei nicht gefährdet, der Finanzausgleich bleibe gemäss Initiative erhalten, schreibt das Ja-Komitee. Es seien weiterhin «gleich- und hochwertige» Sendungen möglich.
Wie viel Sport kann und soll die SRG künftig noch live zeigen? Auch darüber wird vor der Abstimmung heftig diskutiert. Im Bild: Skiweltcuprennen in Wengen 2025. Foto Keystone
«Gemeinsamer medialer Raum»
Doch Medienwissenschaftlerin Ulla Autenrieth sieht die «strukturelle Realität»: In der Schweiz entstehen Service-public-Inhalte nicht für einen homogenen nationalen Markt, sondern für mehrere sprachlich, kulturell und regional differenzierte Öffentlichkeiten: «Was in anderen Ländern als Skaleneffekt wirkt, muss bei uns mehrfach produziert werden.» Mit so viel weniger Geld müsste die SRG ihr Angebot zwangsläufig reduzieren. «Die Idee eines gemeinsamen medialen Raums lebt jedoch von der Vielfalt», sagt sie.
Trotz fragmentierter Mediennutzung bleibt das Bedürfnis nach gemeinsamen Orientierungspunkten, so Autenrieth. Jüngere – und auch Eltern für ihre Kinder – wollen verlässliche Inhalte, das zeige die Forschung. Hier könne der öffentliche Rundfunk seine Kernstärke ausspielen, wenn er dorthin gehe, wo die Aufmerksamkeit sei: «Viele Junge nutzen SRG-Inhalte über Play-Plattformen, Social Media oder Podcasts.» Ein zeitgemässer Service public müsse digital und flexibel sein. Gemeinsame Medienerlebnisse entstünden heute nicht mehr an einem einzigen «Lagerfeuer», sondern in vielen Formen – von Live-Events wie der Fussball-EM der Frauen letztes Jahr bis zu Mitmach-Formaten. Wenn die SRG diese Logik ernst nehme, könne sie weiterhin verbindend wirken.
Der Beitrag gibt den Stand der Dinge bei Redaktionsschluss – 18. Dezember 2025 – wieder.
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Daniel Roth, Südamerika 13.02.2026 um 20:10
Würde die SRG ihren eigentlichen Auftrag, die Schweizer Bevölkeung NEUTRAL und SACHLICH informieren, statt linke Staatspropaganda verbreiten, wäre das Vertrauen in diesen Moloch wahrscheinlich noch vorhanden.
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Arye Ophir, Israel 12.02.2026 um 16:15
Sachlich notwendige Information um eine seriöse Meinung zu bilden und SRG sind heute, nach dem was ich höre und sehe, zwei verschiedene Dinge. Ich hab so den Eindruck, die SRG ist im eigentlichen nur noch da für sich selbst und ihren eigenen ideologischen Schmalspurtrend, weit entfernt von dem was sie sein sollte als Mittel zur Aufklärung. Eine eingreifende Reformation ist längst angebracht! Ergo: die oben angesagte Gesetzesvorlage ist ganz sicher ein begrüssenswerter Anfang.
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Emanuela Bellin, MacNabs Cove, Canada 11.02.2026 um 19:54
Meines Erachtens geht es bei der SRG-Initiative vor allem um einen grossen Vertrauensverlust in diese Institution, die sich in den vergangenen Jahren mit einer unglaublich einseitigen Berichterstattung einen schlechten Namen gemacht hat. So zum Beispiel während der sogenannten Pandemie.
Immer mehr Menschen ist aufgefallen, dass bestimmte politisch gewollte Narrative gefördert werden, während Gegenstimmen unterdrückt wurden.
Diese wurden als Verschwörungstheoretiker und Aluhüte gebranntmarkt, - doch wenn man sich jetzt in der Welt umsieht, sind alle diese sogenannten Verschwörungs-Theorien zur Wahrheit geworden. Kein Wunder, dass sich klar denkende Menschen von dieser einseitigen und gleichgeschalteten Berichterstattung abwendet und nicht mehr gewillt ist, diese noch mitzufinanzieren. Es lebe der freie Journalismus und Alternativmedien, die sich der Wahrheit und einem investigativem Journalismus verschrieben haben.
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Susanne Boss, Norwegen 11.02.2026 um 12:59
Ihr Artikel ist ungefähr genauso neutral wie die SRG, eben einer der seit Jahren kritisierten Mängel! Dann zeigen sie so schön ein Foto vor ca. 60 Jahren, wo es wohl nur SRG zu schauen gab! Schon in den 70-ern lief doch in vielen Schweizer Haushalten SRG nur noch für Nachrichten und Wetterprognose! Ok, im Winter dann noch die alpinen Rennen.
Und was ja, seit ein paar Jahren wohl in ganz Europa, der Gipfel der Frechheit ist, dass nun Zwangsgebühren für jede Person/Haushalt anfallen, ganz egal ob man mit seinem Gerät jemals SRG (oder andere Sender, obwohl ja schon dort falsch ist dass SRG kassiert obwohl Dritt Anbieter genutzt werden!) konsumiert oder nicht! Für meinen Teil sind sogar noch die 200.- Fr. mehr als grosszügig, da immer noch Zwangsabgaben für etwas, das ich freiwillig nicht nutze, ob nun in der Schweiz oder hier in Norwegen (hier in Norwegen sollte spätestens seit 2020 eigentlich sowieso obligatorisch eine Warnung mit "Achtung, gefährliche Fake News" eingeblendet werden! Sehr viel besser ist es aber leider aktuell auch so ziemlich im restlichen Europa nicht).
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Urs Zemp, Deutschland 11.02.2026 um 08:39
Ich wohne in Deutschland und darf SRF nicht kostenlos sehen. Aber jeder Schweizer kann in der Schweiz ARD und ZDF gratis schauen. Unschön finde ich.
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Würde die SRG ihren eigentlichen Auftrag, die Schweizer Bevölkeung NEUTRAL und SACHLICH informieren, statt linke Staatspropaganda verbreiten, wäre das Vertrauen in diesen Moloch wahrscheinlich noch vorhanden.
Sachlich notwendige Information um eine seriöse Meinung zu bilden und SRG sind heute, nach dem was ich höre und sehe, zwei verschiedene Dinge. Ich hab so den Eindruck, die SRG ist im eigentlichen nur noch da für sich selbst und ihren eigenen ideologischen Schmalspurtrend, weit entfernt von dem was sie sein sollte als Mittel zur Aufklärung. Eine eingreifende Reformation ist längst angebracht! Ergo: die oben angesagte Gesetzesvorlage ist ganz sicher ein begrüssenswerter Anfang.
Meines Erachtens geht es bei der SRG-Initiative vor allem um einen grossen Vertrauensverlust in diese Institution, die sich in den vergangenen Jahren mit einer unglaublich einseitigen Berichterstattung einen schlechten Namen gemacht hat. So zum Beispiel während der sogenannten Pandemie.
Immer mehr Menschen ist aufgefallen, dass bestimmte politisch gewollte Narrative gefördert werden, während Gegenstimmen unterdrückt wurden.
Diese wurden als Verschwörungstheoretiker und Aluhüte gebranntmarkt, - doch wenn man sich jetzt in der Welt umsieht, sind alle diese sogenannten Verschwörungs-Theorien zur Wahrheit geworden. Kein Wunder, dass sich klar denkende Menschen von dieser einseitigen und gleichgeschalteten Berichterstattung abwendet und nicht mehr gewillt ist, diese noch mitzufinanzieren. Es lebe der freie Journalismus und Alternativmedien, die sich der Wahrheit und einem investigativem Journalismus verschrieben haben.
Ihr Artikel ist ungefähr genauso neutral wie die SRG, eben einer der seit Jahren kritisierten Mängel! Dann zeigen sie so schön ein Foto vor ca. 60 Jahren, wo es wohl nur SRG zu schauen gab! Schon in den 70-ern lief doch in vielen Schweizer Haushalten SRG nur noch für Nachrichten und Wetterprognose! Ok, im Winter dann noch die alpinen Rennen.
Und was ja, seit ein paar Jahren wohl in ganz Europa, der Gipfel der Frechheit ist, dass nun Zwangsgebühren für jede Person/Haushalt anfallen, ganz egal ob man mit seinem Gerät jemals SRG (oder andere Sender, obwohl ja schon dort falsch ist dass SRG kassiert obwohl Dritt Anbieter genutzt werden!) konsumiert oder nicht! Für meinen Teil sind sogar noch die 200.- Fr. mehr als grosszügig, da immer noch Zwangsabgaben für etwas, das ich freiwillig nicht nutze, ob nun in der Schweiz oder hier in Norwegen (hier in Norwegen sollte spätestens seit 2020 eigentlich sowieso obligatorisch eine Warnung mit "Achtung, gefährliche Fake News" eingeblendet werden! Sehr viel besser ist es aber leider aktuell auch so ziemlich im restlichen Europa nicht).
Ich wohne in Deutschland und darf SRF nicht kostenlos sehen. Aber jeder Schweizer kann in der Schweiz ARD und ZDF gratis schauen. Unschön finde ich.