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Was man im eigenen Keller horten sollte

22.03.2024 – Theodora Peter

«Kluger Rat – Notvorrat»: Der über 50 Jahre alte Slogan hat seit der Corona-Pandemie eine neue Bedeutung erhalten.

Leere Pasta-Regale, Run auf WC-Papier im Supermarkt: Der Lockdown während der Corona-Pandemie führte 2020 zu Versorgungsängsten und Hamsterkäufen. Die Regale leerten sich schneller, als sie von den Detailhändlern wieder aufgefüllt werden konnten. Dies heizte die Krisenängste weiter an.

Die Lebensmittel im persönlichen Vorrat sollten für eine Woche ausreichen – noch wichtiger ist eine Reserve an Trinkwasser für mindestens drei Tage.

Lagerfähige Lebensmittel

Die Behörden empfehlen der Bevölkerung, zu Hause einen persönlichen Vorrat für rund eine Woche anzulegen. «Damit kann man einer schwierigen Situation gelassener begegnen und muss nicht nervös werden oder gar in Panik geraten», heisst es in der Broschüre «Kluger Rat – Notvorrat». Der Slogan ist über 50 Jahre alt – und hat angesichts weltweiter Krisen wieder an Aktualität gewonnen. In die Reserven gehören in erster Linie lagerfähige Lebensmittel wie Reis, Teigwaren, Öl, Fertiggerichte, Salz, Zucker, Kaffee, Tee, Dörrfrüchte, Müesli, Schokolade, UHT-Milch, Hartkäse, Trockenfleisch und Konserven. Mindestens so wichtig sind Getränke: Jeder Haushalt sollte pro Kopf neun Liter Wasser lagern. Diese Menge reicht im Notfall für drei Tage zum Trinken und Kochen. Zwar verfügt die Schweiz über fast unbegrenzte Mengen an Trinkwasser, doch kann es wegen eines Leitungsbruchs oder einer Verschmutzung zu Unterbrüchen kommen. Die Wasserversorger sind in einem solchen Fall dazu verpflichtet, die Bevölkerung ab dem vierten Tag wieder mit einer minimalen Menge an Trinkwasser zu versorgen.

Foto Keystone

Ersatzbatterien und Bargeld

Zu Hause aufbewahren sollte man auch Artikel, die bei einem Stromunterbruch nützlich sind: Batteriebetriebenes Radio, Taschenlampe, Ersatzbatterien, Kerzen, Streichhölzer, Gaskocher. Zu den Reserven gehören weiter Medikamente, Hygieneartikel, Futter für Haustiere und Bargeld in kleinen Scheinen.

Empfohlen wird, die Lebensmittelvorräte in den Kochalltag zu integrieren – also laufend zu verbrauchen und wieder zu ersetzen. Der Inhalt des Tiefkühlers zählt übrigens auch zum Notvorrat: Auch nach einem Stromausfall lassen sich diese Lebensmittel noch problemlos konsumieren. Allerdings sollte einmal Aufgetautes nicht wieder eingefroren werden.

Weit über die staatlichen Empfehlungen hinaus gehen die Angebote von Privatfirmen, die «Komplettlösungen» mit Dosennahrung für einen Monat und mehr anbieten. Zu ihrer Kundschaft zählen unter anderem «Prepper», die sich für eine längere Zeit mit allem eindecken wollen, was man im Falle einer Katastrophe zum Überleben braucht – etwa Zelte, Funkgeräte oder Werkzeuge. Dazu finden sich im Internet umfangreiche Checklisten.

Link zur Broschüre Notvorrat: revue.link/notvorrat

«Schwerpunkt»: Die Schweiz und ihr Krisenvorrat

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Kommentare :

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    Susana Tanner Ellena, Uruguay 29.03.2024 um 13:45

    En esta epoca en que vivimos son muy buenos los consejos para tener en cuenta previendo pandemias o cualquier hecho que pueda influir en nuestra vida cotidiana.

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  • user
    Isabelle Hachler, Südafrika 28.03.2024 um 14:41

    Am allerwichtigsten ist für mich, KEINE erweiterte Befugnis für die WHO im Krisenfall, die über dem Willen des Volkes verordnet, was sie will.

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  • user
    Rolf Gerig, Australien 28.03.2024 um 09:48

    In Tagen, wo gesunder Menschenverstand schwer zu finden ist und im Dorf oder Kleinstadt weder eine Bäckerei, Metzgerei noch ein Postbüro oder Bankfiliale besteht, soll jeder seine eigenen Grundbedürfnisse decken: Ein Lager von Teigwaren, Reis, Kartoffeln, Weizenmehl, Hefe, Salz und Zucker, Gewürzen, Fleisch/Frucht und Gemüsekonserven, wie es unsere Eltern praktizierten, die den zweiten Weltkrieg erleben mussten. Medikamente und Genussmittel nicht vergessen. Nur Idioten kaufen sich dazu noch riesige Mengen von Toilettenpapier und Wasser in Flaschen!

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