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Schweizer Fernsehen stellt um

20.03.2019 – Marc Lettau

Ab dem 3. Juni 2019 können die Sendungen des Schweizer Fernsehens nicht mehr über eine Zimmer- oder Dachantenne empfangen werden. Dies trifft auch einige Zuschauerinnen und Zuschauer im grenznahen Ausland. Auch sie können SRG-Sendungen künftig nur noch so empfangen, wie dies bereits die allermeisten tun: über ein Kabelnetz, per Satellit oder übers Internet. Eine Webseite in den drei Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch bietet Informationen und offeriert Beratung zur Umstellung: http://ogy.de/swiss-tv

Schweizer Nationalbank mit 15-Milliarden-Verlust

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) rechnet für das vergangene Jahr mit einem Verlust von 15 Milliarden Franken. Dies kündigte sie im Januar an. Ganz überraschend kommt der grosse Verlust nicht, denn insbesondere Kursturbulenzen hatten ein stark negatives Ergebnis erwarten lassen. Der Abschluss der SNB ist auch für den Bund und die Kantone von Bedeutung, denn sie profitieren jeweils von Gewinnausschüttungen. Für einige Kantone sind diese essenziell. Trotz des Rekordverlusts wird die SNB voraussichtlich die maximal möglichen 2 Milliarden an Bund und Kantone auszahlen. Der Grund dafür ist in den hohen Ausschüttungsreserven der SNB zu suchen.

Schule schwänzen für den Klimaschutz

Im Januar haben Tausende von Schülerinnen und Schülern im Alter ab zwölf Jahren in praktisch allen grösseren Schweizer Städten koordiniert gegen den Klimawandel protestiert, respektive gegen die wie sie sagen politische Untätigkeit im Umgang mit ihm. Seit ersten vergleichbaren Demonstrationen im Dezember 2018 ist die protestierende Schülerbewegung rasant gewachsen und stellt Forderungen: die nationale Ausrufung des Klimanotstandes, netto null Treibhausgasemissionen im Inland bis 2030 und einen generellen «Systemwandel».

Krankenkassenprämien steigen weiter

In der Schweiz steigen 2019 die Prämien für die Krankenversicherung weiter an, diesmal um rund 1,2 Prozent. Dieser eher bescheidene Zuwachs erfolgt aber auf bereits sehr hohem Niveau: Die Prämien sind für viele Familien belastend hoch und betragen pro Kopf im Schnitt 4464 Franken. Sie gelten als zweithäufigster Verschuldungsgrund. Im National- und Ständerat mehren sich nun die Stimmen, die wenigstens höhere steuerliche Abzüge für die Prämien fordern. Die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen würde dadurch allerdings nicht gebremst.

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