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  • Schweizer Zahlen

Zahlen | Eier, Sprachen und Alter – von allem ein bisschen mehr

17.07.2026 – Walter Schmid

25 %

In einem Land mit vier Amtssprachen nutzt ein Viertel der Bevölkerung eine anderweitige Hauptsprache. Am häufigsten sind Englisch, gefolgt von Albanisch und Portugiesisch. Besonders jüngere Altersgruppen, Schweizer:innen mit Migrationshintergrund und Ausländer:innen nutzen oft mehr als eine Hauptsprache. Die Schweiz ist sprachlich vielfältiger als ihre vier Landessprachen vermuten lassen. Quelle: BfS

5

Die Schweiz gehört zu den fünf bestbewerteten Ländern der Welt. Auch 2025 wird sie als stabil, wohlhabend und verlässlich wahrgenommen – mit funktionierenden Institutionen und hoher Lebensqualität. Von aussen betrachtet ein unerschütterliches Erfolgsmodell, dessen Strahlkraft auch in unsicheren Zeiten bestehen bleibt. Quelle: EDA

 

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15 000

In der Schweiz wird das Frühstücksei knapp. Das Zollkontingent wurde um 15 000 Tonnen erhöht, damit bis Jahresende rund 240 Millionen zusätzliche Eier zum tieferen Zollansatz importiert werden können. Der Grund: Der Konsum steigt schneller als die Produktion. Durchschnittlich isst man in der Schweiz 197,7 Eier pro Jahr. Quelle: Bundesamt für Landwirtschaft BLW

409 000

So viele Übernachtungen meldete der Schweizer Alpen-Club (SAC) in seinem Rekordjahr 2025. Die beliebteste Hütte war mit 10 053 Übernachtungen die Lämmerenhütte am Gemmipass im Kanton Wallis. Während die Sehnsucht nach den Bergen wächst, könnten laut einer vom SAC in Auftrag gegebenen Studie über ein Drittel der Hütten durch tauenden Permafrost instabil werden. Die Schweizer Idylle steht auf unsicherem Grund. Quelle: SAC

0,4

In der Schweiz leben die Menschen länger. Frauen werden 0,4 zusätzliche Jahre gegönnt, Männern 0,3. Neugeborene Mädchen dürfen heute mit 86,3 Lebensjahren rechnen, Buben mit 82,7. Gleichzeitig verschiebt sich die Altersstruktur: Erstmals leben mehr Menschen mit über 65 Jahren in der Schweiz als unter 20-Jährige. Das Land wird älter – mit weitreichenden Folgen für AHV, Arbeitsmarkt und Politik. Sie muss sich auf ein Land einstellen, das länger lebt, als es jung bleibt. Quelle: BfS


ZAHLENRECHERCHE: WALTER SCHMID

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