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Das Strassenbild der Schweiz verändert sich. Auch was die Hunde anbelangt: Der neue Trend-Hund ist der Dackel. Die Zahl dieser tiefergelegten Vierbeiner stieg in den letzten sieben Jahren um 46 Prozent. Einst ein Hund für Spiesser, ist der Dackel heute ein Statussymbol für junge Städter:innen. Des Dackels Kommentar dazu: Grrrrr, wau, wau! Quelle: Tamedia-Recherche
Der Dackelboom animiert in der Schweiz auch die Kolumnenschreiber:innen, wie dieser Text zeigt, den die «Askforce» als «Fachinstanz für alles» geschaffen hat.
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Der Spieltrieb der Schweiz verändert sich nicht. Vor allem im Bereich der Kartenspiele nicht: Jassen ist und bleibt das unbestrittene Nationalspiel. Und die meistgespielte Variante, die mit den 36 Karten eines Jassspiels gespielt wird, ist der «Schieber». Wie viele Schweizerinnen und Schweizer regelmässig jassen, ist nicht bekannt, aber der Verbrauch an Jasskarten ist ein Indiz: Jahr für Jahr werden über eine Million Jasskartenspiele verkauft. Damit könnten vier Millionen Jasser:innen gleichzeitig einen «Schieber» spielen. Quelle: Recherche NZZ Folio
4000
Ein zugegebenermassen unsensibler Übergang: Immer mehr junge IT-Spezialisten haben viel Zeit zum Jassen –, weil sie ihren Job los sind. Eine Studie der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich belegt: Derzeit sind auffällig viele in der IT-Branche arbeitende «Digital Natives» arbeitslos, weil sie durch KI-Lösungen ersetzt worden sind. «Überraschend schnell» habe sich die Zahl junger, arbeitsloser IT-Cracks auf 4000 verdoppelt. Quelle: KOF/ETH Zürich
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Wer 50 Millionen oder mehr besitzt, sorgt sich eher nicht so sehr um den eigenen Job. Die Frage der letzten Wochen vom Schweizer Stammtisch: Wo genau wohnen denn die 2500 Superreichen des Landes, die 50 oder mehr Millionen Franken auf der hohen Kante haben?
Die höchste Superreichen-Dichte weist der Kanton Nidwalden auf. Dort sind auf 10 000 Einwohner 22 superreich. In absoluten Zahlen liegt Zürich vorn, wo 400 Superreiche leben. Einsam sind Superreiche im Kanton Freiburg, wo der Wert bei 0,4 Superreiche auf 10 000 Einwohner liegt. Quelle: Tamedia-Datenanalyse
ZAHLENRECHERCHE: MARC LETTAU
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