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Olympischer Medaillensegen für die Schweiz

30.09.2021 – MARC LETTAU

Die Olympischen Spiele von Tokio endeten für die Schweiz mit dem grössten Medaillensegen seit 1952: 13 Medaillen gingen an Schweizer Athletinnen und Athleten. Dank Belinda Bencic im Tennis, Schützin Nina Christen und Mountainbikerin Jolanda Neff waren drei davon goldene. Besonders eindrücklich waren Neffs Siegerbilder: Auf dem Podest standen links und rechts von ihr auch Schweizerinnen, Sina Frei (Silber) und Linda Indergand (Bronze). Einen Dreifachsieg gabs für die Schweiz zuletzt vor 85 Jahren im Kunstturnen, an den Spielen von 1936 in Berlin.

Die Taliban überraschten auch die Schweiz

Die Machtübernahme in Afghanistan durch die Taliban überraschte auch die Schweizer Behörde. Anfang August bekräftigte sie noch, an der Rückführung abgewiesener Asylbewerber nach Afghanistan festzuhalten. Nur Tage später folgte die Wende: Abgewiesene Asylsuchende können nun ein Härtefallgesuch stellen und Bleiberecht beantragen. Zudem prüft die Schweiz die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge. Aus dem Land abgezogen hat die Schweiz ihre Entwicklungshelfer.

Bundesrat Ignazio Cassis besucht Thailand

Bundesrat Ignazio Cassis hat im August im Rahmen seiner Südostasienreise Thailand besucht – und die Schweizer Diaspora wiederholte bei dieser Gelegenheit ihre Klage, sie könne sich vor Ort nicht impfen lassen. Cassis versicherte gemäss Medienberichten, er werde den Thai-Behörden empfehlen, auch Ausländerinnen und Ausländer zur Impfung zuzulassen, so wie das auch die Schweiz tue. Pragmatisch handelte die Schweizer Botschaft in Thailand: Sie vermittelte Impftermine in einem Privatspital.

Der neue Mann an der Spitze des Freisinns

Der neue Präsident der FDP Schweiz dürfte Thierry Burkart heissen. Der 45-jährige Aargauer Ständerat ist der einzige Bewerber für das Amt. Seine Wahl soll im Oktober erfolgen. Burkart folgt auf Petra Gössi, welche der FDP einen grüneren Kurs empfahl. Nach dem Volks-Nein zu dem von ihr befürworteten CO2-Gesetz gab Gössi ihren Rücktritt bekannt. Burkart ist ein Kritiker von Gössis Klimakurs. Er politisiert im konservativen Flügel der Partei.

Murat Yakin leitet neu die Schweizer Fussball-Elf

Der neue Trainer der Schweizer Fussballnationalmannschaft heisst Murat Yakin. Er folgt auf Vladimir Petkovic, der nach guter Bilanz diesen Sommer überraschend zurücktrat (siehe Historische Tränen). Yakin ist im Schweizer Fussball kein Unbekannter. Er kickte sehr erfolgreich im FC Basel und ist bundesligaerprobt. Als Trainer zählen Thun, Luzern, Basel und Spartak Moskau zu seinen Stationen.

Foto  Ein Bild von Seltenheitswert: olympischer Dreifachsieg der Schweizer Mountainbikerinnen Sina Frei, Jolanda Neff und Linda Indergand. Foto Keystone

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