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Leserbriefe

04.02.2021

Die Wahlen in den neuen Auslandschweizerrat

Eine Wahl, bei der nur die Mitglieder bestimmter Vereine ­wählen dürfen, ist etwa so, wie wenn den Nationalrat nur eingetragene Mitglieder politischer Parteien bestimmen könnten. Es müsste doch ein Leichtes sein, alle im Ausland lebenden Schweizer Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zu erfassen. Die jeweiligen diplomatischen Vertretungen besitzen doch ­deren Adressen. Wenn der Auslandschweizerrat repräsentativ sein soll, so müsste man die Botschaften mit der Durchführung der Wahlen beauftragen.

SEBASTIAN RENOLD, BRÜNN/BRNO, TSCHECHISCHE REPUBLIK

Die Wahl des Auslandschweizerrats ist ausschliesslich eine Angelegenheit von Vereinen. Zitat: «Das aktive Wahlrecht haben alle Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, vorausgesetzt, sie sind Mitglied eines anerkannten Schweizervereins.» Doch die in Vereinen organisierten Auslandschweizer sind eine klare Minderheit innerhalb der im Ausland lebenden Schweizerinnen und Schweizer. Die von Vereinsmitgliedern bestimmten Räte können somit nie für sich beanspruchen, «die Interessen aller Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer» zu vertreten. Ein demokratisch gewähltes «Parlament der Fünften Schweiz» müsste anders aussehen.

ARTHUR MEYER, WIEN, ÖSTERREICH

Wie klingt der heimatliche Boden?

Ein klangvoller Boden ist ein gesunder Boden! Unterirdisch gibt es mehr Biodiversität als oberirdisch. Diese Organismen sind für die Umweltvorteile verantwortlich, die uns unsere Böden verschaffen. Ein sehr guter Artikel der «Schweizer Revue». Es ist wichtig, mehr Bewusstsein für den Boden zu entwickeln, der von Menschen oft nicht geschätzt wird ... von vielen als blosser Dreck betrachtet wird! Glückwunsch!

CRISTINE MUGGLER, MINAS GERAIS, BRASILIEN

Vielen Dank für diesen interessanten Artikel! Tatsächlich gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen einem Bioboden und einem intensiv bewirtschafteten Boden; Letzterem mangelt es an lebenden Organismen! Dieses Projekt ist faszinierend.

ALAIN BONET, KIBBUZ ZEELIM, ISRAEL

Welch grossartige Forschung! Glückwunsch an die Forscherinnen und Forscher sowie die «Schweizer Revue» für diesen hervorragenden Artikel! Ich selbst bin Agroökologe und Bodenkundler. Meiner Meinung nach können wir diesen Ansatz in der Bodenforschung auch in Brasilien verfolgen.

GILSON WALMOR DAHMER, MATINHOS, PARANÁ, BRASILIEN

Einzigartig, ein neuentdecktes Wunder der Natur! Und für uns ein einmaliges Erlebnis, woraus wir nur lernen können. Besten Dank.

MARIANNE SFINAROLAKI-BÜHLER, KRETA, GRIECHENLAND

Das Warten auf den Rahmenvertrag nach dem Nein zur Begrenzungsinitiative

Ein «beherztes Ja zu den Beziehungen zur EU» ist noch lange kein Ja zu einem Vertrag, welcher vorschreibt, dass eine Partei, nämlich der EU-Gerichtshof, über Streitfälle EU-CH entscheiden würde. Das ist, wie wenn ein Vater eines Buben über den Streit mit einem anderen Buben entscheiden würde. Nein, so verkauft sich die Schweiz sicher nicht. Die ­Souveränität geht einem luxemburgischen Diktat vor. Gut, dass vor ­allem die SVP sich dagegen wehrt. Die Häme im Artikel gegen diese immerhin noch grösste Partei müsste nicht seien.

JÜRG SCHWENDENER, PHUKET, THAILAND

Die politischen Strukturen der Schweizer Demokratie sind Ergebnis der Geschichte und sie sind stark geprägt durch die spezifische Topografie des Landes, also durch das Überleben in den Bergen. Die dafür notwendigen Strukturen und Massnahmen müssen auch heute vor Ort entwickelt, basisdemokratisch getragen werden. Deshalb kann sich die Schweiz nur mit einem Sonderstatus in die EU integrieren.

DORIS THUT, MÜNCHEN, DEUTSCHLAND

Schon interessant, dass die meisten Kommentare zu diesem Thema EU-kritisch sind. Dies spiegelt in keiner Weise die politische Haltung der Auslandschweizerinnen und -schweizer wider. Wer meint, die Zukunftsthemen nationalistisch be­ziehungsweise politisch rückwärtsgewandt lösen zu können, hat sich meines Erachtens politisch aufs Abstellgleis gestellt.

CHRISTOPH TWERENBOLD, KÖLN, DEUTSCHLAND

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