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Hochschule oder Berufslehre?

22.11.2018 – Ruth von Gunten

Ratschläge von educationsuisse zur Ausbildung in der Schweiz

Hochschule oder Berufslehre? Das sind zwei unterschiedliche Ausbildungswege, die einander nicht ausschliessen. Das Schweizer Bildungssystem zeichnet sich nämlich durch seine hohe Durchlässigkeit aus. Es gibt somit verschiedene Wege in eine Ausbildung oder weiterführende Schule ein- oder überzutreten. Die Ausbildungsmöglichkeiten sind äusserst vielfältig. Einen Überblick über das Schweizer Bildungssystem bietet unsere Webseite www.educationsuisse.ch.

Wer mit einem ausländischen Gymnasialabschluss in der Schweiz studieren möchte, sollte sich früh genug über die Zulassungsbedingungen der Hochschulen erkundigen; manchmal scheitert die Zulassung an einem fehlenden Grundlagenfach. Dann gilt es die passende Studienrichtung zu finden. Die Webseite von swissuniversities, www.studyprogrammes.ch, kann dabei hilfreich sein. Viele Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen organisieren Infotage, die meist im Herbst oder Winter stattfinden. Verschiedene Hochschulen verfügen auch über eine eigene Studienberatung.

Wer nach der obligatorischen Schulzeit oder nach dem Gymnasium eine Berufslehre absolvieren möchte, kann aus rund 250 Berufen auswählen. Die offizielle Webseite der Schweizer Berufs- und Studienberatung, www.berufsberatung.ch, bietet zahlreiche Informationen wie Berufsbilder, Ausbildungsbeschriebe, Tipps und vieles mehr. Ist das Interessengebiet einmal abgesteckt, eignen sich Schnupperlehren (1–5 Tage) in einem Unternehmen, um einen Einblick in den Beruf zu erhalten. Die Lehrstellensuche beginnt normalerweise mindestens ein Jahr vor Lehrbeginn. Manchmal verlangen Firmen Eignungstests (z. B. Multicheck), die der Bewerbung beigelegt werden.

Ein sogenanntes Brückenjahr kann eine gute Zwischenlösung sein, wenn die Berufswahl noch unklar ist. In allen Kantonen werden solche zusätzlichen Schuljahre oder berufsvorbereitende Jahre organisiert.

Um erfolgreich eine Ausbildung in der Schweiz zu absolvieren, sind genügende Kenntnisse einer Landessprache wichtig. Gute Englischkenntnisse sind ein Vorteil, genügen aber keinesfalls. Nur einige Studiengänge auf universitärem Niveau (Master) werden ganz in englischer Sprache angeboten.

Infoblätter zu einzelnen Themen, allgemeine Informationen und persönliche Beratung, auch zur Berufs- und Studienwahl, erhalten Sie bei educationsuisse: info@educationsuisse.ch, Telefon +41 31 356 61 04. Unsere Mitarbeiterinnen sprechen Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch und Spanisch.

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Kommentare :

  • user
    Wave Dancer 24.11.2018 um 08:17
    Ich kann aus eigener Erfahrung den Weg über die Berufslehre mit anschliessendem Studium empfehlen. Den meisten reinen Studienabgängern fehlt heute meist der Bezug zum richtigen Leben! Dazu sind Sie oft zu weich und bereits ideologisch konditioniert, man könnte auch sagen, verseucht. Trotzdem sind dies dann Leute die mehr oder weniger direkt aus den Unis in die Politik oder mit Entscheidungsfunktionen in die Wirtschaft strömen. Das ist nicht gut! Ich habe während meiner beruflichen Laufbahn mehr sogenannt akademisch Gebildete, auf Grund der Unfähigkeit, ihr theoretisches Wissen in praktischen Nutzen zu wandeln, entlassen, als Arbeiter!
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    • user
      Hansjörg Romer 04.12.2018 um 17:13
      Wow.... Great assessment... :-) I have often dismissed academic individuals, also, because of their lack of actual life learning or hands on application, to problem solving etc. An example was a heated discussion with a recent university graduate, demanding everyone adopt Socialist/Communist ideas(He labeled himself a "Progressive" thinker). I tried to explain that true Communism only functions when is a small social ONLY group- Indian Tribes, Religious Cults, etc. Never as a political or governmental type. And even in those instances, there is a leader, and his family that make the majority of the rules and laws, for others to follow; and that leading family have/acquire more food, larger living quarters, and better clothing/jewelry. If true "communism" then ALL persons would have the same access to food, clothing, shelter etc. None of any recent examples of this type of government have shown any actual relation to communism in government. All have been examples of a very powerful leader, amassing wealth, and dictating rules for all others to follow, for they are above the rule of their own law. These have been examples of a Dictatorship or Monarchy. Humans are naturally selfish and self serving; and the reason for the failure of all ideals of Socialism or Communism. Even in current examples of Socialism, there are leaders, with amassed wealth, and power, far above the average citizen, whom pay for this wealth thru gun enforced taxation, and laws biased towards those in office/power, to maintain their wealth and power. And when finished with this discussion, the university educated man responded with "We need to go after the corporations, and force them to pay more taxes....." I responded with "So when these Corporations increase the costs of their goods and services to you, and the rest of society, for the increased costs of the additional tax burden, you are ok with paying double taxation for government to be strong enough to force corporations to pay more taxes; and triple the price for a gallon of milk and double the price for your toyota?".... None of them seems to be able to understand how economics works, or what government actual is..... Very sad.
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