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Die Lager des Jugenddienstes: viel Spass und Abenteuer – und viel knifflige Logistik

06.02.2026 – Clément de Vaulchier, Jugenddienst der ASO

Die Auslandschweizer-Organisation bietet jedes Jahr drei bis fünf Jugendlager an. Doch was braucht es, damit ein solches Lager gelingt? Von aussen betrachtet, sind sie eine unbeschwerte Auszeit vom Alltag. Doch im Vorfeld ist eine logistische Meisterleistung gefragt.

Ein 1.-August-Menü nach allen Regeln der Kunst: Alles ist parat fürs Fondue. Foto Thomas Slatter

Einen geeigneten Ort finden

Bevor die Lagerfeuer entfacht werden und lange Abende unter dem Sternenhimmel beginnen können, muss das perfekte Chalet gefunden werden. Es muss gut erreichbar, günstig, ausreichend gross und so gut ausgestattet sein, um ein Fondue für 50 Personen zubereiten zu können. Eine typisch schweizerische Herausforderung …

Ein Team zusammenstellen

Und die Betreuerinnen und Betreuer! Sie sind die wahren Heldinnen und Helden des Lagers. Gut ausgebildet, enthusiastisch und aufmerksam müssen sie sein. Und in der Lage, junge Menschen aus aller Welt mitreissen zu können. Ein solch perfektes Team gilt es erst zu bilden.

Die Anmeldungen verwalten

Vom Eingang der Anmeldungen bis zum Aufbereiten der Infos für die rund 140 teilnehmenden Jugendlichen ist Präzisionsarbeit gefragt. Alles muss übersichtlich, vollständig und verlässlich sein.

Einen letzten Blick auf den Neuenburgersee zum Abschluss eines vollen Nachmittages. Foto Quentin Varin

Das Programm planen

Zu einem Lager gehören Wanderungen, Spiele, Entdeckungen und viel Kultur: ein Sammelsurium an Aktivitäten also. Im Idealfall bietet der Anlass eine gründlich durchdachte Balance zwischen – sicheren – Abenteuern und Entdeckungen. Unsere Teams stellen ihre Programme selbst zusammen. Danach werden sie von einer Jugend+Sport-Fachperson auf Sicherheit und Durchführbarkeit geprüft.

Die Gegebenheiten vor Ort prüfen

Nun müssen der Ort, die Wege, die Zugverbindungen, die Risiken und mögliche Wetterbedingungen geprüft werden. Dies ist der Hauptteil unserer Arbeit und er dient einem einzigen Zweck: Das Rekognoszieren soll für einen reibungslosen und damit für einen entspannten Ablauf sorgen.

Das Material vorbereiten

Zur Lagerausrüstung gehören Zelte, Erste-Hilfe-Boxen, Spiele, ein Lager-Tagebuch – und natürlich ganz viel gute Laune. Vor der Abreise wird das Material in den Lagerbus geladen. Und nach der Rückkehr wird alles kontrolliert, sortiert und weggeräumt. Diese Logistik nimmt mehrere Arbeitstage in Anspruch.

Und dann kann das Lager beginnen!

Dann treffen die Jugendlichen ein und zwei zauberhafte Wochen beginnen. Am Ende hört man von den Teams oft: «Wow, das war intensiv! Aber nächstes Jahr machen wir das wieder.» Was motiviert diese Menschen dazu, immer wieder mitzumachen? Es sind Kommentare wie der von Emma, die übers Sommerlager 2025 schreibt: «Eine tolle Erfahrung! Ich fand es grossartig, durch verschiedene Regionen der Schweiz zu reisen und zu entdecken, wie verschieden sie sind und was ihren Charme ausmacht! Am meisten beeindruckt an diesem Lager haben mich die wunderschöne Umgebung, aber ganz klar auch die Freundschaften, die hier entstanden sind. Danke für diesen wunderbaren Anlass!»

Auslandschweizer-Organisation SwissCommunity 
Jugenddienst 
Alpenstrasse 26
3006 Bern, Schweiz
Telefon +41 31 356 61 24
youth@swisscommunity.org
www.swisscommunity.org

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