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Auslandschweizergemeinschaft trifft sich in Brunnen zu den SwissCommunity Days

02.10.2026 – Smilla Schär, Medienbeauftragte SwissCommunity

Am Ufer des Vierwaldstättersees fanden sich Ende August über hundert Schweizer:innen aus aller Welt zu den SwissCommunity Days in Brunnen ein. Das Herzstück der Veranstaltung bildete die Sitzung des Auslandschweizerrates, des «Parlaments der Fünften Schweiz».

Zum zweiten Mal fanden diesen August die SwissCommunity Days statt. Das Format ergänzt den Auslandschweizer-Kongress, der neu nur noch alle vier Jahre in alter Form stattfindet. Im Zentrum der SwissCommunity Days steht jeweils die Sitzung des Auslandschweizerrates (ASR), des «Parlaments der Fünften Schweiz». Ergänzt wird die Sitzung durch ein Rahmenprogramm – dieses Jahr durch einen Workshop am Donnerstag und einen gemeinsamen Ausflug sowie eine Feier am Samstag.

Auslandschweizerrat beschäftigte sich viel mit der eigenen Organisation

Die SwissCommunity Days drehten sich dieses Jahr viel um organisationsinterne Fragen und Anliegen. Bereits am Donnerstag traf sich ein grosser Teil der Delegierten des Auslandschweizerrates zu einem Workshop. Sie griffen auf das breite Wissen der Ratsmitglieder aus aller Welt zurück und entwickelten in einem gemeinsamen Brainstorming Ideen zur Zukunft der online Community-Plattform «SwissCommunity» sowie des Fundraisings der Auslandschweizer-Organisation.

Auch am Freitag standen im Rahmen der ASR-Sitzung zahlreiche institutionelle und organisatorische Themen auf der Agenda. So genehmigten die Delegierten den Jahresbericht 2025 sowie die Legislaturziele für die Legislatur 2025 – 2029. Auch zahlreiche Anträge der Delegierten beschäftigten sich mit Themen wie Governance oder der Struktur der Auslandschweizer-Organisation und ihrer verschiedenen Organe. Aufgelockert wurde die etwas trockene Materie durch Pausen mit Verpflegung und spektakulärem Ausblick auf den verregneten Vierwaldstättersee.

Besuche von der Konsularischen Direktion und der Bundeskanzlei

Zudem hatten die ASR-Delegierten am Freitag die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an Expert:innen aus der Bundesverwaltung zu richten. Oliver Spycher von der Bundeskanzlei informierte über den aktuellen Stand des E-Voting-Testbetriebs. Trotz des bedauernswerten Zwischenfalls in Basel-Stadt kommen weiterhin neue Testkantone hinzu – zuletzt der Kanton Luzern und im November wohl erstmals auch der Kanton Neuenburg. Bis 2028 wollen Bund und Kantone den Versuchsbetrieb auswerten und dann entscheiden, ob das E-Voting in den ordentlichen Betrieb überführt wird, die Versuche weitergeführt oder abgebrochen werden.

Auch das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten war vertreten. Marianne Jenni, Direktorin der Konsularischen Direktion, stand den anwesenden Auslandschweizer:innen Rede und Antwort. Sie berichtete aus der Arbeit und den verschiedenen Projekten der konsularischen Direktion. Ausserdem gab sie einen ersten Einblick in ein neues Angebot, das im Laufe des nächsten Jahres kommen soll: der konsularische Onlineschalter. Dieser digitale Schalter soll eine gebündelte Lösung für zahlreiche administrative Anliegen bieten und somit den Auslandschweizer:innen den Behördenkontakt vereinfachen.

Feierlicher Abschluss auf dem Auslandschweizerplatz

Der Abschluss der SwissCommunity Days am Samstag gestaltete sich wie üblich informeller. Im Boot auf dem Vierwaldstättersee gab es ein gemeinsames Essen und viel Gelegenheit zum Austausch. Danach besuchten die Auslandschweizer:innen die Finissage des Artist-in-Residence-Programms der Stiftung Auslandschweizerplatz und feierten den letzten Tag auf dem ihnen gewidmeten Platz gebührend: Der Platz ist Symbol der Verbindung der Auslandschweizer:innen zur Schweiz. Das Artist-in-Residence-Programm ermöglicht jeweils einem oder einer Auslandschweizer-Kunstschaffenden pro Jahr eine Residenz in der Schweiz. Dieses Jahr hatte die Stiftung den Bildhauer Vincent Ineichen eingeladen.

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