Prämienanpassungen in den internationalen Krankenversicherungen auch im 2026
Zum Jahresbeginn haben zahlreiche internationale Krankenversicherer ihre Prämien angepasst. Die Erhöhungen fallen im Markt unterschiedlich aus. Eine sachliche Einordnung hilft, diese Entwicklungen besser zu verstehen.
Mit Beginn des neuen Jahres haben viele Anbieter internationaler Krankenversicherungen ihre Prämien angepasst. In weiten Teilen des Marktes sind dabei deutliche Erhöhungen zu beobachten, die bei Versicherten zu Fragen hinsichtlich der Ursachen und der Vergleichbarkeit der Angebote führen.
Die Hintergründe dieser Anpassungen liegen in mehreren strukturellen Entwicklungen. Internationale Krankenversicherer sehen sich mit einer anhaltenden medizinischen Inflation, steigenden Behandlungskosten – insbesondere im privaten Spitalsektor – sowie einer zunehmenden Inanspruchnahme von Leistungen konfrontiert. Hinzu kommen höhere Kosten für moderne medizinische Verfahren, Medikamenten und spezialisierte Behandlungen. Diese Faktoren wirken sich insbesondere auf Policen mit umfassender, weltweiter Deckung aus.
Im aktuellen Marktumfeld bewegen sich die durchschnittlichen Prämienerhöhungen bei vielen internationalen Krankenversicherern im Bereich von rund 12 bis 20 Prozent.
Betroffen sind vor allem bestehende Versicherungsverträge mit breitem Leistungsumfang oder Policen, die über längere Zeit unverändert geblieben sind.
Gleichzeitig zeigt sich, dass Prämienanpassungen nicht einheitlich ausfallen. Bei ausgewählten Versicherungspartnern, die in enger Zusammenarbeit mit der ASN, Advisory Services Network AG agieren, lagen die Anpassungen bei rund 4 Prozent. Diese moderateren Entwicklungen lassen sich unter anderem durch differenzierte Tarifmodelle, eine langfristige Portfoliosteuerung sowie eine aktive Betreuung der Versicherungsbestände erklären.
Die aktuellen Prämienanpassungen unterstreichen die Bedeutung einer regelmässigen Überprüfung des Versicherungsschutzes. Je nach Region, Leistungsumfang, Versicherungsmodell und Vertragsstruktur können sich Kostenentwicklungen deutlich unterscheiden.
Eine fundierte Einordnung der Marktentwicklung trägt dazu bei, Transparenz zu schaffen und langfristig ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistungen und Prämien sicherzustellen.
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