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Das Schweizer Bildungssystem – kurz erklärt

09.12.2022 – RUTH VON GUNTEN

Renommierte Hochschulen und eine fundierte berufliche Grundbildung zeichnen das Schweizer Bildungswesen aus. Das Ausbildungsangebot ist in der Schweiz äusserst vielfältig und die Ausbildungswege können sehr unterschiedlich sein. Wer über die notwendigen Qualifikationen verfügt, kann grundsätzlich die Ausbildung seiner Wahl absolvieren. Wichtig sind auch genügende Sprachkenntnisse in der Unterrichtssprache.

Eine Besonderheit stellt die Berufslehre mit Theorie und Praxis dar. Diese berufliche Grundbildung erfolgt in einem Lehrbetrieb, das heisst in einem privatwirtschaftlichen Unternehmen oder einer öffentlichen Verwaltung, kombiniert mit ein bis zwei Tagen Schule pro Woche. Vereinzelt gibt es auch Vollzeitschulen. Zwei Drittel aller Jugendlichen entscheiden sich nach der obligatorischen Schule für eine Lehre in einem der rund 245 Berufe. Während oder nach der Lehre gibt es auch die Möglichkeit, eine Berufsmatur abzuschliessen. Mit dem Diplom der Berufsmatur kann man an einer Fachhochschule studieren.

Die Hochschulen in der Schweiz bieten ein umfassendes, vielfältiges und ausgezeichnetes Studienprogramm an. Es gibt zehn öffentlich-rechtliche Universitäten (Genf, Lausanne, Luzern, Fribourg, Neuchâtel, Bern, Basel, Zürich, St. Gallen und Svizzera Italiana), zwei Technische Hochschulen (ETH Zürich und EPF Lausanne). Zahlreiche, ebenfalls öffentlich-rechtliche Fachhochschulen bieten ein praxisbezogenes universitäres Studium an. Die Pädagogischen Hochschulen bilden junge Menschen zu qualifizierten Lehrpersonen auf den verschiedenen Schulstufen aus.

Wir empfehlen, sich frühzeitig zu informieren, welches die universitären Zulassungsbedingungen, die erforderlichen Sprachkenntnisse, die Bewerbungsmöglichkeiten für eine Berufslehre usw. sind.

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