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Carla Juri

17.11.2017 – Marko Lehtinen

Es läuft die 77. Minute. Die entrückte, stoische, aber überaus menschliche «Erinnerungsingenieurin» Ana Stelline steht in einem sterilen Labor hinter einem Fenster. Sie denkt sich Erinnerungen aus, die mittels eines Geräts an ihrem Hals für einen Moment sichtbar und real werden. Diese Erinnerungen aus dem vergangenen menschlichen Alltag sollen sogenannten Replikanten, unechten Menschen, eingepflanzt werden, damit diese möglichst glaubwürdige Erinnerungen abrufen können: Geburtstagsfeiern, Spaziergänge im Wald.

Es ist eine packende Szene, die Carla Juri im Science Fiction «Blade Runner 2049» spielt. Zwar ist die Tessinerin in dem Film kaum eine Viertelstunde zu sehen, doch der Moment bleibt haften. Und der 150 Millionen Dollar teure «Blade Runner 2049» ist nicht irgendein Hollywoodstreifen. Er ist die hochgelobte und ebenso erfolgreiche Fortsetzung des gleichnamigen Kultfilms aus dem Jahr 1982 mit Harrison Ford in der Hauptrolle. Wer in diesem Film auffällt, steht auf der ganz grossen Bühne.

Schweizer Auftritte in Hollywoodfilmen hat es immer wieder gegeben. Dass eine Schweizerin ein echter Filmstar wird, darauf wartet das Land aber seit Ursula Andress. Umso mehr richten sich alle Augen derzeit auf Carla Juri. Die 32-Jährige hat für ihre Rolle im neuen «Blade Runner» begeisterte Kritiken aus aller Welt erhalten. Und es dürfte nicht verwundern, wenn sie schon bald in einem nächsten Blockbuster zu sehen sein würde. Den Namen und das Gesicht kann man sich definitiv schon mal merken.

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