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Monumentale Formate mit Sogwirkung

10.07.2019 – Theodora Peter

Die fotorealistischen Gemälde von Franz Gertsch gehören zu den Meisterwerken seines Schaffens. Zum 89. Geburtstag des Schweizer Künstlers hat das Museum Franz Gertsch in Burgdorf (BE) dieses Jahr einen Erweiterungsbau eröffnet. Hier hat die Werkgruppe «Vier Jahreszeiten» nun einen massgeschneiderten Raum erhalten, in dem sie ihre atemberaubende Sogwirkung entfalten kann und dauerhaft präsentiert wird.

Das Wissen um die Existenz eines ihm gewidmeten Museums beflügelte Franz Gertsch seit den späten 1990er-Jahren nicht nur darin, in Räumen zu denken, sondern auch darin, ganze Werkgruppen für Räume zu schaffen. Den magistralen Vier-Jahreszeiten-Zyklus begann Franz Gertsch im Jahr 2007 mit dem Gemälde «Herbst» und vollendete ihn 2011 mit dem «Frühling».

Zu den Klassikern in Gertschs fotorealistischem Schaffen gehören zudem seine Frauenporträts. «Johanna I» (1983/84) ist das vorletzte in einer Reihe von Frauenporträts, die in den 1980er-Jahren auf ein Selbstbildnis des Künstlers folgten. Zu sehen sind in Burgdorf zudem Gertschs grossformatige Holzschnitte, die er auf handgeschöpftes Japanpapier druckte.

 

Museum Franz Gertsch, Platanenstrasse 3, 3400 Burgdorf

www.museum-franzgertsch.ch

© Museum Franz Gertsch, Fotografie: Bernhard Strahm und Arno Stein

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