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  • Editorial

Ein Bekenntnis zur Schweizer Revue

15.09.2017

Es ist so weit: Die Auslandschweizer-Organisation hat ihren Vertrag mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bezüglich der Schweizer Revue um vier Jahre verlängert. Der Kredit des EDA für das Magazin der Diaspora ist für 2018 gesichert.

Was nach einer Formalität aussieht, ist in Wirklichkeit ein wichtiges Bekenntnis des EDA zur Schweizer Revue. In Zeiten, in denen der Bund sparen muss und auch das Budget des Aussendepartements gekürzt wird, kann es die Auslandschweizer-Organisation durchaus als Erfolg verbuchen, dass ihr Magazin in der bestehenden Form weiter erscheinen wird.

Wir können unsere Kernaufgabe – die Belieferung der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer mit Infos zur Meinungsbildung vor Abstimmungen und Wahlen – damit auch in Zukunft wahrnehmen. Und wir werden weiterhin die wichtigsten Neuigkeiten aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft ergänzen. Ausserdem wird das Magazin auch fortan die Regionalseiten und die Nachrichten aus aller Welt enthalten.

Alles wie gehabt also? Ja und nein. Es ist unsere Aufgabe als Herausgeber, uns jetzt nicht zurückzulehnen, sondern über die Periode bis Ende 2021 hinauszuschauen. Und da warten viele Herausforderungen. Der finanzielle Druck wird nicht kleiner werden. So müssen wir uns laufend Gedanken machen, wie die Ausgaben vor allem in den Bereichen Vertrieb und Druck optimiert werden können – bei gleichbleibender Qualität, versteht sich. Und die Lesegewohnheiten werden sich auch in der Diaspora weiter verändern. Das Thema Papier versus Internet und die Möglichkeiten der Social Media werden uns weiter beschäftigen.

Ziel ist es, auch in Zukunft den medialen Bedürfnissen der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer gerecht zu werden. Zugleich dürfen wir die Augen vor Veränderungen und Entwicklungen nicht verschliessen. In diesem Spannungsfeld werden wir uns bemühen, die Leserinnen und Leser in der Ferne noch viele Jahre zufriedenzustellen.

Marko Lehtinen, Chefredaktor

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