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17.08.2015

CVP buhlt um Auslandschweizer

Am 1. August hat die CVP Schweiz als Mutterpartei die CVP international gegründet. Drei Ziele stehen dabei im Vordergrund: Die Partei weltweit zu vernetzen, die Anliegen der Auslandschweizer besser in die Politik einzubringen und den im Ausland lebenden CVP-Mitgliedern oder CVP-Sympathisanten die Möglichkeit zu geben, sich für die Partei zu äussern und zu politisieren. Die Leitung der CVP international übernehmen im Co-Präsidium Patricia Mattle (New York), Daniel Wyss (Hongkong), Raymond Lorentan (Genf) und Filippo Lombardi (Ständerat Tessin).

Schweizer Waffen sind gefragt

Die Schweizer Rüstungsindustrie hat im ersten Halbjahr 2015 Waffen im Wert von knapp 217 Millionen Franken ins Ausland exportiert. Das sind über 30 Millionen Franken oder ein Sechstel mehr als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Deutschland war der grösste Abnehmer von Schweizer Rüstungsgütern. Ein neuer grosser Abnehmer von Kriegsmaterial ist Indonesien, stark zurückgegangen ist der Waffenexport nach Russland und Frankreich.

Parlamentarier und ihre Nebenjobs

Für wen politisieren die Parlamentsmitglieder in erster Linie? Mit dieser Frage haben sich das Westschweizer Radio und swissinfo eingehend beschäftigt. Aufgrund verschiedener Datenbanken (Handelsregister, offizielle Liste der Interessensbindungen, Vorstösse im Parlament) wurde erfasst, welche Volksvertreter bei welchen privaten Unternehmen, Vereinen, Stiftungen usw. Mandate innehaben und in diesem Sinn Interessensvertreter sind. Spitzenreiter ist der freisinnige Ständerat Max Fluri mit 33 Mandaten. Auf Platz zwei und drei liegen die Nationalräte Ruedi Noser von der FDP mit 30 Mandaten und Jean-François Steiert von der SP mit 29. Bei der FDP haben die Volksvertreter durchschnittlich elf ausserparlamentarische Mandate. Gleich dahinter folgen die CVP-Vertreter. Am Ende rangieren die Grünen mit durchschnittlich sechs Mandaten.

Bild von Zimmerwald

In der letzten Nummer der «Schweizer Revue» haben wir beim Artikel über das Treffen der Kommunisten in Zimmerwald ein Bild des Hotel Beau Séjour ohne Herkunftsangabe publiziert. Die Steinlithografie gehört Daniel Guggisberg, einem Auslandschweizer in Los Angeles.

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