Menu
stage img
  • Wirtschaft

Die Banken und die Auslandschweizer

09.07.2015

Seit 2008 ist es für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer schwierig, in der Schweiz ein Bankkonto zu eröffnen oder zu führen. Einige wurden von der Bank vor die Tür gesetzt, mit der sie von jeher eine Geschäftsbeziehung unterhielten. Mehrere Institute lassen die Herstellung einer Bankbeziehung zu, indem sie Gebühren anwenden, die sich danach unterscheiden, ob es sich um in der Schweiz oder ausserhalb der Schweiz ansässige Personen handelt. Bestimmte Banken verlangen eine Mindesteinlage auf dem Konto. Um Ihnen einen Überblick über das Geschäftsgebaren der Finanzinstitute in Bezug auf im Ausland lebende Kunden zu verschaffen, hat die Auslandschweizer-Organisation (ASO)eine Umfrage durchgeführt.

Die vorliegenden Angaben gelten zum Zeitpunkt der Umfrage, sie können Änderungen seitens der befragten Bankinstitute unterliegen. Die befragten Bankinstitute betonen, dass ihr Geschäftsgebaren nicht von der Staatsangehörigkeit ihrer Kunden, sondern von deren Wohnsitz bestimmt wird. Alle Bankinstitute verlangen bei Eröffnung eines Kontos in der Schweiz persönliches Erscheinen; eine Ausnahme bildet hier Swissquote, die von den Antragstellenden die Einreichung verschiedener Dokumente verlangt. In der Regel verlangen alle Bankinstitute eine Steuerkonformitätserklärung oder einen Nachweis, dass die betreffenden Vermögenswerte ordnungsgemäss deklariert wurden. Die Eröffnung eines Kontos unterliegt bisweilen zusätzlichen Konditionen, darunter etwa regelmässige Beziehungen und Aufenthalte im Geschäftsgebiet der Bank. Eine Tabelle mit detaillierteren Ergebnissen finden Sie auf der Website der Auslandschweizer-Organisation

www.aso.ch > Beratung > Leben im Ausland > Banken

top