Paul Reichmuth, Thailand

Paul Reichmuth, Thailand

  

 

  

Etwas Spezielles über mich

Fussball, Tennis und Minigolf spielen sowie jassen sind meine Lieblingsbeschäftigungen. Im Jahre 2007 habe ich mein Leben, nach 37 Jahre bei den PTT-Betrieben und meiner Ehescheidung, umgekrempelt und bin nach Thailand ausgewandert.

 

Wer sind Sie?

In einer kinderreichen Familie durfte ich eine unbeschwerte Jugendzeit verbringen. Den Berufswunsch Missionar zu werden, habe ich aufgegeben, als mir bewusst wurde, was es heisst zölibatär zu leben. Als Postbeamter konnte ich in verschiedenen Funktionen an vielen Orten arbeiten. In Zürich, Luzern, Neuenburg und Les Verrières durfte ich am Postschalter viele interessante Menschen bedienen. Im Rechenzentrum der PTT in Ostermundigen war ich als Programmierer, Analytiker und Projektleiter mehrere Jahre aktiv. Bei den Personaldiensten der Generaldirektion PTT war ich rund 10 Jahre für die Rekrutierung des Betriebsassistentenpersonals mitverantwortlich. Meine postalische Laufbahn habe ich in der Internen Revision abgeschlossen. 13 Jahre überprüfte ich Organisationen, Abläufe und Kontrollsysteme auf ihre Ordnungsmässigkeit. Die Schweizerische Post hat es mir ermöglicht beim gleichen Arbeitgeber mehrere Berufe auszuüben. Dafür bin ich sehr dankbar. Meine erste Frau hat uns zwei Söhne geschenkt. Nach unserer einvernehmlichen Scheidung bin ich nach Thailand gezogen und habe in Chiang Mai eine neue Lebenspartnerin und eine neue Heimat gefunden. Unser gemeinsamer Sohn Nicolas Paul erhält mich jung. Meine Adoptivtochter Net und unsere Pflegetochter Sabrina bereichern unser Familienleben. Grosse Freude bereitet mir die ehrenamtliche Arbeit in einem Kinderheim in Phrao (www.hoffnungsfunke.de).

 

     

Gibt es in Ihrer täglichen Arbeit einen direkten Bezug 
 zur Schweiz?

Nein nur indirekt. Ich bin Rentner und habe nun die Möglichkeit das zu tun, was mir Spass macht. Vieles, was ich bei den PTT-Betrieben lernen durfte, kommt mir heute zu Gute.

 

Haben Sie zu Hause ein Stück Schweiz? Was?

Eine kleine Schweizerfahne ziert unser Wohnzimmer.

 

Welches ist Ihr Schweizer Lieblingsgericht?

Bei einer knackigen Bratwurst mit Rösti oder bei einem feinen Fondue, da sage ich nicht „Nein“.

 

Kommen Sie regelmässig in die Schweiz?

Ja, einmal jährlich besuche ich Freunde und Verwandte in der Schweiz.

 

Welche Besonderheiten Ihres Wohnsitzlandes würden 
 Sie mit in die Schweiz nehmen?

Die Gelassenheit und Ruhe dieser Menschen hier. Mai pen rai (es macht doch nichts, ist schon in Ordnung) ist ein Ausdruck, den man täglich öfters hört.

 

  

 

 

 

Buch ''100 Faces''
 

Weitere Portraits von Auslandschweizern finden Sie im Buch «100 Faces – Portraits of Swiss living abroad» (nur elektronisch). Dieses wurde von «Präsenz Schweiz» des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegen­heiten zum 100-Jahr-Jubiläum der Auslandschweizer-Organisation veröffentlicht. Es zeigt das facettenreiche Leben der Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. 100 Persönlichkeiten von gestern und heute, deren Geschichte und Motive der Auswanderung einzigartig sind. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam; die Verbundenheit mit der Schweiz.

 

Buch ''Globale Schweiz''
 

Spannende und lesenswerte Information zur 100-jährigen Geschichte der Auslandschweizer-Organisation finden Sie im Buch «Globale Schweiz – die Entdeckung der Auslandschweizer», das vom ehemaligen ASO-Direktor Rudolf Wyder verfasst wurde. Es zeichnet die Entwicklung der 1916 gegründeten Auslandschweizer-Organisation nach, beleuchtet die Auslandschweizerpolitik des Bundes, vermittelt Einblicke in das Leben der Schweizergemeinschaften in Europa und in Übersee. Bestellen Sie das Buch jetzt.

 

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