Willkommen in der Schweiz

 

 

 

Willkommen auf den Schweizer Seiten von SwissCommunity!

 

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz bilden eine Einheit, ohne einheitlich zu sein. So gesehen ist die Schweiz für viele andere Staaten, die mit ihren Minderheiten Probleme haben, ein Vorbild. Kein anderes Land auf der Welt weist auf so kleinem Raum eine so grosse kulturelle Vielfalt und eine derart geballte Wirtschafts- und Finanzmacht auf. Und trotzdem hat die Schweiz vielerorts immer noch das Image des Käse und Schokolade produzierenden Heidilands und einer heilen Welt. Dabei ist die Schweiz auch eines der kosmopolitischsten Länder der Welt.

 

Kosmopolitische Schweiz

Einerseits ist die Schweizer Kultur geprägt durch die geografische Lage in Europa und ihre Mehrsprachigkeit, aber auch durch den hohen Anteil an ausländischen Bewohnern. 2014 hatten 24 Prozent der Bevölkerung in unserem Land keinen Schweizer Pass – einer der höchsten Anteile weltweit.

Andererseits zogen seit jeher zahlreiche Schweizer in alle Welt: Im Jahr 2008 lebten von insgesamt 6‘710‘000 Schweizer Bürgerinnen und Bürgern 676‘000 im Ausland – also jeder zehnte. Heute bilden rund 760‘200 Landsleute rund um den Globus die Fünfte Schweiz. Sie alle tragen dazu bei, ein differenzierteres Bild der Schweiz zu vermitteln; das eines modernen und weltoffenen Landes, welches zum Einen die höchste Innovationskraft der Welt aufweist, zum andern aber auch seine traditionellen Werte pflegt.

 

 

Swissness

Was macht eigentlich die Swissness aus, diese „Schweizbezogenheit“, die seit Ende der neunziger Jahre in Mode gekommen ist? Was ist der gemeinsame Nenner, der die so höchst unterschiedlich geprägten Schweizerinnen und Schweizer verbindet? Warum ist das Schweizerkreuz auf T-Shirts und Accessoires zum modischen Symbol geworden? Unbestreitbar ist, dass das Schweizer Brauchtum in allen Landesteilen populärer ist als je. Trachten sind chic, die Bäuerinnenschulen erleben einen Zulauf wie nie zuvor, die Sennerei lebt wieder auf, und die Schwinger und Jodler haben keine Nachwuchsprobleme.

Sind es auch die als typisch schweizerisch empfundenen Werte wie Fairness, Präzision, Zuverlässigkeit, hohe Qualität, politische Stabilität, Sauberkeit und Pünktlichkeit, die in diesem Nationalgefühl verankert sind? Noch vor einigen Jahrzehnten als kleinbürgerlich verschrien, werden diese Eigenschaften heute auch im Inland wieder mehr geschätzt. Im Ausland profitieren die Schweiz und ihre Wirtschaft weiterhin vom guten Image, das auf ebendiesen Werten gründet.

 

Geschichte: Ursprünge der Schweiz

Das Schweizer Kreuz ist in den Geschichtsbüchern erstmals 1339 belegt. Damals pflegten die Berner zwei weisse Stoffstreifen über Kreuz auf ihre Kleider zu nähen, bevor sie in die Schlachten marschierten. Der Name Schweiz stammt vom Kanton Schwyz. In den Kriegen der alten Eidgenossen gegen die Habsburger spielten die Schwyzer Truppen eine bedeutende Rolle. Zudem prägten die Schwyzer das europäische Söldnergeschäft. Nach der Schlacht von Sempach von 1386 wurde der Name „Swiz“ oder „Sweiz“ legendär: Die deutschen Chronisten bezeichneten nun alle Eidgenossen so. Das erste schriftliche Zeugnis dafür stellt ein Dokument König Sigismunds aus dem Jahr 1415 dar, in dem erstmals von Schweizer die Rede ist.

 

 

Zahlen und Fakten

Mit 41’300 Quadratkilometern ist die Schweiz lediglich zweimal so gross wie das deutsche Bundesland Hessen. Zudem bedecken Alpen und Gletscher nicht weniger als 60 Prozent der Schweizer Fläche. Auf den restlichen 40 Prozent lebten im Jahr 2014 8'183'800 Menschen. Damit gehört die Schweiz zu den am dichtesten besiedelten Ländern Europas.

25,8 Prozent der Kinder unter sechs Jahren waren 2008 Ausländer. In grossen Städten beträgt ihr Anteil sogar 45 Prozent. Die grösste Gruppe aller ausländischen Staatsangehörigen bildeten im Jahr 2014 mit 15,9 Prozent die Italiener, gefolgt von den Deutschen (15,5 Prozent) und den Portugiesen mit 13,5 Prozent.

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