Obwalden: Persönlichkeiten

Persönlichkeiten aus Obwalden

 

Rudolf Rymann

Rudolf «Ruedi» Rymann (geboren am 31. Januar 1933 in Sarnen, gestorben am 10. September 2008), war ein Jodler, Sänger, Komponist und Interpret der Volksmusik. Als einer der berühmtesten Schweizer Jodler war er auch in den USA, Japan, Südkorea und Brasilien bekannt. Rymann war seinerzeit einer der Mitbegründer des Jodelklubs Giswil. Er veröffentlichte zahlreiche Schallplatten und CDs. Für seine Interpretation des Volkslieds «Dr Schacher Seppli» erhielt er 1982 eine goldene Schallplatte. Bis heute gehört das Lied zu den meistgewünschten bei Schweizer Radiosendern. Eine weitere goldene Schallplatte erhielt er für sein Jodellied «Der Gemsjäger». Im Jahr 2002 erhielt er den Prix Walo in der Sparte «Volksmusik/Blasmusik» und 2007 den Kulturpreis des Kantons Obwalden. Im März 2010 wurde zu Ehren von Ruedi Rymann in Giswil ein Denkmal gesetzt.


 

Erika Hess

Erika Hess (geboren am 6. März 1962 in Engelberg) ist eine ehemalige Schweizer Skirennfahrerin. In den 1980er Jahren dominierte sie den alpinen Skisport bei den Frauen. 


 

Fritz Feierabend

Fritz Feierabend (geboren am 29. Juni 1908 in Engelberg, gestorben am 25. November 1978) war ein Schweizer Bobfahrer. Er war von 1933 bis 1955 aktiv und feierte während dieser Zeit sowohl im Zweierbob als auch im Viererbob internationale Erfolge. Feierabend konstruierte zusammen mit seinem Vater den weltweit ersten vollständig aus Stahl bestehenden Bobschlitten, der als «Feierabend-Bob» bekannt wurde. Bei Weltmeisterschaften gewann er sechs Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen; bei Olympischen Spielen wurde er dreimal Zweiter und zweimal Dritter. Hinzu kommen fünf Schweizer Meistertitel.


 

Ludwig von Moos

Ludwig von Moos

Ludwig von Moos (geboren am 31. Januar 1910 in Sachseln im Kanton Obwalden, gestorben am 16. November 1990) war ein Schweizer Politiker und Mitglied der CVP. Er studierte Jura an der Universität Fribourg. Von Moos war von 1941 bis 1946 Gemeindepräsident von Sachseln und gehörte in dieser Zeit auch dem Kantonsrat an. Von 1935 bis 1942 arbeitete er als Redaktor beim «Obwaldner Volksfreund». 1943 wurde er im Alter von nur 33 Jahren als jüngstes Mitglied in den Ständerat gewählt. Während seiner Amtszeit reichte er eine Motion zur Aufhebung der konfessionellen Ausnahmeartikel in der Bundesverfassung (Jesuiten, Kloster, Bistümer) ein. Von 1946 bis 1959 sass er im Regierungsrat des Kantons Obwalden und amtete in dieser Zeit viermal als Landamann (1953, 1955, 1957 und 1959). Am 17. Dezember 1959 wurde er in den Bundesrat gewählt und stand bis am 31. Dezember 1971 dem Justiz- und Polizeidepartement vor. Im Expo-Jahr 1964 und im Jahr des Besuchs von Papst Paul VI war von Moos jeweils Bundespräsident.


 

 

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