Graubünden: Geschichte & Tradition

Zwischen 1524 und 1798 war der heutige Kanton Graubünden der Freistaat „Gemeiner Drei Bünde“. Diese hiessen Gotteshausbund, Grauer Bund und Zehngerichtebund. Der Freistaat hatte den Status eines der Eidgenossenschaft zugewandten Ortes. Als Kanton Rätien war er zwischen 1798 und 1803 Teil der Helvetischen Republik. Erst mit der Mediation 1803 trat der Kanton der Eidgenossenschaft bei.

Der Kanton Graubünden ist der einzige dreisprachige Kanton der Schweiz. Neben Deutsch und Rätoromanisch wird vor allem in der Region Puschlav, Misox, Calancatal und Bergell auch noch Italienisch gesprochen. Erst 1996 wurde das Rätoromanisch als offizielle Amtssprache anerkannt.

 

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Tradition – Chalandamarz

Bei diesem Brauch zieht jedes Jahr am 1. März die Dorfjugend singend und schellend durch das Dorf, um die bösen Geister des Winters zu vertreiben. Der Chalandamarz entsprang dem alten römischen Ritus des «Calendae Mariis», der jeweils den römischen Jahresbeginn markierte.

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Kulinarische Tradition

Capuns

Capuns sind eine traditionelle Speise aus der Bündner Bauernküche. Sie lassen sich am besten als eine Art Kräuterknödel beschreiben. Bei der Herstellung der Capuns wird eine Art Salzteig, verfeinert mit Salsiz und Kräutern, in einem Mangoldblatt zu einem kleinen Päckchen geformt. Die Päckchen werden dann für etwa 20 Minuten in Bouillon gekocht bis der Teig gar ist.

 

 

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Traditionelle Produkte

  • Salsiz
  • Bündnerfleisch
  • Churer Röteli
  • Bündner Birnenbrot

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