Bern: Persönlichkeiten

Persönlichkeiten aus Bern

 

Friedrich Dürrenmatt

Friedrich Dürrenmatt

Friedrich Dürrenmatt wurde am 5.1.1921 in Konolfingen als Sohn eines protestantischen Pfarrers geboren. Nach dem Abschluss des Gymnasiums in Bern studierte er in Zürich und Bern Literatur, Philosophie und Naturwissenschaften. Weltruhm erlangte Dürrenmatt, der neben der Schriftstellerei auch malte, durch seine Bühnenstücke. Sein berühmtestes Stück, die Tragikomödie «Der Besuch der Alten Dame», wurde 1956 veröffentlicht. Weitere Stücke waren «Die Physiker» (1962) und «Der Meteor» (1966). Auch mit ihnen eroberte Dürrenmatt die Bühnen im In- und Ausland. In den fünfziger Jahren entstanden die Kriminalromane «Der Richter und sein Henker» (1952), «Der Verdacht» (1953), sowie die Prosakomödie «Grieche sucht Griechin» (1955). Dürrenmatt starb am 14.12.1990 an einem Herzinfarkt. ©


 

Ruth Bietenhard

Ruth Bietenhard

Ruth Bietenhard, geborene Lehmann, kam am 11. Januar 1920 in Bern zur Welt. Die Sprachwissenschaftlerin und Journalistin wurde vor allem bekannt durch ihre Übersetzung der Bibel ins Berndeutsche und die Herausgabe des Berndeutschen Wörterbuches. Nach ihrem Studium der Romanistik in Bern, Genf und Paris machte sie in Bern das Gymnasiallehrerdiplom in den Fächern Latein, Französisch und Italienisch und doktorierte an der Universität Bern 1949 in Romanistik. Thema ihrer Dissertation war: Le sémantisme des mots expressifs en Suisse Romande. 1993 erhielt sie den Ehrendoktortitel der Theologischen Fakultät der Universität Bern.


 

Fabian Cancellara

Fabian Cancellara

Fabian Cancellara wurde am 18. März 1981 in Wohlen bei Bern geboren. Er entdeckte das Radfahren bereits im Alter von 13 Jahren. Seine ersten Raderfolge erzielte er 1998 und 1999, als er zwei Mal in Folge die Junioren-Weltmeisterschaft im Zeitfahren in Valkenburg und Trevisio gewann. Nach seinem zweiten Platz beim Zeitfahren der U23 Espoir-Weltmeisterschaft in Plouay war die Entscheidung  zur Profikarriere gefallen. Er wurde Mitglied des italienischen Radrennteams MAPEI. Sein Durchbruch gelang ihm 2003 nach einem Wechsel zum Team Fassa Bortolo mit dem Sieg des Prologs der Tour de Romandie und der Tour de Suisse.


 

Madame de Meuron

Madame de Meuron

Louise Elisabeth de Meuron, geborene von Tscharner, in Berner Kreisen besser bekannt als «Madame de Meuron», verkörperte die letzte Reminiszenz an das «Alte Bern» der Patrizier. Geboren wurde sie am 22. August 1882 als Tochter von Ludwig von Tscharner und Anna geborene von Wattenwyl. Sie heiratete, nachdem die Familie sich gegen die Verbindung mit ihrem Zürcher Geliebten ausgesprochen hatte, 1905 ihren Vetter Fréderic Alphonse de Meuron. Aus der Ehe, die 1923 wieder geschieden wurde, gingen zwei Kinder hervor. Zu ihrer Rolle als Berner Stadtoriginal trug neben ihrem auffällig anachronistischen Kleidungsstil auch ihr exzentrisches Verhalten bei. So weigerte sie sich etwa bis zu ihrem Tod 1980 ein Trambillet zu lösen mit der Begründung: «I bi vorem Tram da gsi» (Ich war vor dem Tram hier).


 

 

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